Bezeichnet das Größenverhältnis zwischen dem Abbild und dem Objekt. Die Berechnung erfolgt gemäß der nachfolgenden Formel:
Abb.-Maßstab = Bildweite/Gegenstandsweite

Farbprozesse, die auf der Mischung von den drei additiven Grundfarben Blau, Grün und Rot aufgebaut sind.

Ein Aufzeichnungssystem, bei dem die Werte stufenlos (variabel) gespeichert werden. Still Videokameras zeichnen die Bildinformation im Gegensatz zu Digitalkameras analog auf. Eine Weiterverarbeitung der Daten am Computer ist erst nach einer Digitalisierung möglich.

Ein Bauteil, welches eine analoge Information (eine Fotografie oder einen Videofilm) in ein digitales Werte umwandelt, das im Computer verarbeitet oder gespeichert werden kann. Auch ein CD-Player besitzt einen AD Wandler.

Besonders hochwertige Objektive, bei denen die drei Wellenlängen (Blau, Grün, Rot) exakt korrigiert sind. Bei den Herstellern werden solle Objektive oftmals mit APO, L, ED oder ähnlich beziffert.

Eine Linse, deren Oberfläche von der Kugelform abweicht und die mehrere Krümmungsradien hat, bezeichnet man als asphärische Linsen. Diese Linsen werden aufgrund der hohen Abbildungsqualität in hochwertigen Objektiven eingebaut.

Die Anzahl der Bildpunkte oder eine Angabe der Bildpunkte in horizontaler und vertikaler Richtung sind Standardangaben zur Bildauflösung. Diese Angaben erfolgen in ppcm (Pixel pro cm), ppi (Pixel per Inch). Oftmals wird auch die Gesamtzahl an darstellbaren Bildpunkten angegeben.
Ein Beispiel: Auflösung horizontal x vertikal: 1024×768 entspricht 0.786 Mio. Bildpunkten.

Automatische Messung und Einstellung der richtigen Entfernung zum zu fotografierenden Objekt.

Verschluss Stellung für unbegrenzte Zeitaufnahmen (B = Bulb). Der Verschluss bleibt solange geöffnet wie der Auslöser betätigt wird.

Bedrucken von Papier mit Überlänge. Erfordert entsprechende Software und Papier.

Befestigungsmechanismus für Objektive am Kamerakörper. Hierbei hat fast jeder Hersteller von Kameras sein eigenes Bajonett-System.

Vorgang der Bestrahlung einer lichtempfindlichen Schicht, sprich eines Filmmaterials. Die Belichtung ist abhängig von der Filmempfindlichkeit, der eingestellten Belichtungszeit und der Blende sowie der Helligkeit des Motives.

Das Belichtungsmesser dient zur leichten Messung der Belichtung. Dabei unterscheidet man zwischen eingebauten Belichtungsmessern und externen Handgeräten. Bei den eingebauten Geräten wird bei den Spiegelreflexkameras heute die TTL-Messung verwendet (Trough-The-lens), d.h. die Belichtung wird durch das Objektiv gemessen.

Der Belichtungsspielraum gilt als das Maß für zulässige Über-/Unterbelichtungen und ist abhängig von der Gradation der Materialien und dem Kontrastumfang des Motives.

Zeitdauer auf die Licht auf die fotografische Schicht einwirkt. Die Belichtungszeit wird heute über den Verschluss geregelt. Verwendet werden dabei genormte Verschlusszeiten wie z.B.:
1/1000 sek – 1/500 sek – 1/250 sek – 1/125 sek – 1/60 sek – 1/30 sek …

Zur Vereinfachung wird auf dem Kameraskalen der Zähler dieser Brüche manchmal weggelassen.

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung um den Durchmesser des Strahlenbündels des einfallenden Lichtes zu reduzieren. Durch Schließen der Blende wird die Bildhelligkeit verringert, aber die Tiefenschärfe vergrößert. Durch Öffnen vergrößert sich die Bildhelligkeit und die Tiefenschärfe reduziert sich. Gemessen wir die Blende mittels der Blendenzahl die international normiert ist:
1 – 1.4 – 2 – 2.8 – 4 – 5.6 – 8 – 11 – 16 – 22 – 32 …

Die nächsthöhere Blendenzahl ergibt jeweils eine Halbierung und die nächste niedrigere Blendenzahl eine Verdopplung der Lichtmenge.

Die Erfassung und Manipulation von digitalen Bildern mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen, um den Informationsgehalt zu verbessern oder zu erweitern. Die gebräuchlichsten Manipulationen betreffen die Farb-, Helligkeits- oder Kontrastkorrektur. Natürlich ist hiermit auch die beliebige Veränderung von Bildern möglich, d.h. Ausschnitte, Montagen, Verfremdungen, Bildergänzungen etc.

Fast alle digitalen Bilder bestehen aus einem Raster von einzelnen Bildpunkten. Diese Art der Bildspeicherung wird als Bitmap bezeichnet. Die Farbe jedes Bildpunktes (Pixel) wird durch eine bestimmte Anzahl von Bit definiert. Im Gegensatz zur Vektorgrafik kann durch Vergrößern eines Bildes dessen Rasterstruktur sichtbar gemacht werden. Es bestehen viele auf Bitmap basierende Speicherformate z.B. Tiff, Pict, Pcx, JEPG, BMP, die heute von allen gängigen Programmen verarbeitet werden können. In der Digitalen Fotografie sind die wichtigsten TIFF, BMP oder JPG.

Künstliche Lichtquelle mit Tageslichtcharakter (5500 ° Kelvin), für Aufnahmen in der Dunkelheit oder bei schlechten Lichtverhältnissen.

Kartusche, Bezeichnung für eine Tintenpatrone, -tank, -druckkopf oder Tonereinheit, Kartusche eines Laserdruckers oder Kopiergeräts

Abkürzung für “Charge-Coupled-Device”, ein lichtempfindliches Bauteil, das Licht in proportionale (analoge), elektrische Signale umwandelt. In einer digitalen Kamera ist sozusagen der CCD-Chip ihr Film.

Kurzbezeichnung für Cyan (Blaugrün), Magenta (Purpur) und Yellow (Gelb), den Primärfarben des subtraktiven Farbsystems. Durch eine Kombination aus diesen drei Primärfarben kann jede andere Farbe dargestellt werden. Der Schwarz oder K-Auszug wird in der Drucktechnik eingesetzt um die Farben im Druck mit einer höheren Sättigung darstellen zu können. Gleichzeitig sorgt dieser Auszug für eine optimale Wiedergabe der dunklen Bildbereiche und der Kontraste.

Das Dia, oder richtig Diapositivist ein fotografisches Bild in richtigen Farben und Tonwerten, das zur Projektion oder als Druckvorlage verwendet wird. Die Bezeichnung der Filme enthält immer das Wort “Chrome” wie Agfachrome, Kodachrome, Fujichrome, …

Ein Kodierungs- oder Zählsystem, das auf der binären Darstellung von Zahlen beruht. Diese Werte bestehen im Gegensatz zu analogen Daten aus einzelnen Stufen. Eine binäre Zahl kann nur zwei Werte annehmen, Null oder Eins. Das digitale oder binäre System dient als Basis für die Speicherung und Verarbeitung von Daten in einem Computer.

Digitalkameras arbeiten, anstatt mit einem Film, mit einem CCD-Chip. Dieser wandelt das auffallende Licht in elektrische Signale um, welche von einem A/D-Wandler in binäre, vom Computer zu verarbeitende, Datenströme umgesetzt werden. Diese binären Daten können in der Kamera auf einem Speichermedium gespeichert oder direkt in den Computer übertragen werden, um sie dort mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten, zu manipulieren und zu drucken. Sie können von hier aus auch direkt per E-Mail oder Fax verschickt werden.

Umsetzung von analogen Informationen in digitale, binäre Daten, für die Verarbeitung im Computer.

Eine Methode, die vor allem in Drucksystemen eingesetzt wird, um mit wenigen darstellbaren Farb- oder Grauabstufungen eine größere Anzahl von Farben bzw. Graustufen zu simulieren. Wird eine begrenzte Zahl von Druckpunkten derselben Farbe dicht aneinander gesetzt (die Druckpunktgröße variiert), so erscheint dies dem menschlichen Auge als eine andere Farbe.

Ein Maß für die Auflösung eines Monitors, Druckers oder Scanners, basierend auf der Zahl von Punkten je Inch (1 Inch = 2,54 cm). Die meisten Laser-Drucker besitzen eine Auflösung von 300 bis 1200 dpi, Tintenstrahldrucker bieten Auflösungen bis 1440 dpi, und Monitore können im Schnitt 72 dpi darstellen.

Atmosphärischer Dunst ist eine Mischung von Wasserdampf, Rauch, Staub und anderen Partikeln. Diese streuen vor allem kurzwelliges Licht (UV-Strahlen), was zur Einschränkung von Fernsichten führt. Durch einen UV / Skylight Filter kann dieser Dunst teilweise durchdrungen werden, was zu schärferen und brillanteren Bildern führt.

Filmmaterial für Farbbilder, liefert Negative deren Farben komplementär, zu den natürlichen sind. Meist sind diese Filme maskiert, d.h. Sie haben eine orangefarbene Grundeinfärbung die bei der Entwicklung entsteht. Diese dient zum Ausgleich von Farb-Nebendichten, die in den verschiedenen Schichten des Filmes entstehen und eine klare Wiedergabe der Farben verhindern. Entwickelt werden diese Filme im Prozess C41.

Die Farbtemperatur wird in Grad Kelvin gemessen, und ist die Lichtfarbe die ein sogenannter “Schwarzer Körper” bei der absoluten Temperatur (-273° Celsius) abstrahlt. Die Farbtemperatur läßt sich mittels eines Farbtemperaturmessers wie er z.B. von Gossen angeboten wird messen. Nachfolgend eine Tabelle der wichtigsten Lichtquellen und Ihrer Farbtemperaturen:

Kerzenlicht 2000° Kelvin
Glühlampe 2800° Kelvin
Halogenlampe 3400° Kelvin
Elektronenblitz 5500° Kelvin
Sonnenlicht mittags 6000°-8000° Kelvin
Blaues Himmelslicht 9000°-18000° Kelvin

 

Bei normalen Tageslicht ist der Sensor auf etwa 5500° Kelvin abgestimmt, alle Werte die höher sind verursachen einen Blaustich, alle Werte die niedriger sind einen Gelb-Rot Stich, im fertigen Bild. Diese Farbstiche lassen sich mittels Farbkorrekturfiltern bei der Aufnahme beseitigen.

Gewollte Abweichung der Monitorwiedergabe von der Linearität; mathematisch ist der Zusammenhang des Gammas eine Potenzfunktion; dargestellte Intensität = Eingangssignal x Gamma.

Sehr sinnvoller Vorsatz für das Objektiv, zur Minderung von Streulicht und Reflexionen, aber auch als mechanischer Schutz der Frontlinse. Kann, wenn sie nicht gebraucht wird, umgekehrt am Objektiv befestigt werden, und nimmt dann kaum Platz weg.

Stellt die Helligkeit eines Pixels (Bildpunktes) dar. Es können Werte zwischen 0 (schwarz) und 255 (weiß) angenommen werden. Ein Graustufen- oder Halbtonbild besitzt keine Farbinformation, es besteht nur aus einer Abstufung von grauen Bildpunkten von Weiß bis Schwarz.

Neutralgraue Karte die genau 18 Prozent des Lichtes reflektiert. Grundwert aller Belichtungsmesser und Filme, da er genau einem durchschnittlichen Motiv entspricht. Die Graukarte wir bei schwierigen Motiven zur leichteren Belichtungsmessung eingesetzt und ist ein äußert sinnvolles Zubehörteil für den Spiegelreflexfotografen.

HDR ist die engl. Kurzfom von High Dynamic Range Images – Bilder mit hohem Dynamik- oder Kontrastumfang, die sich durch die besser erhaltenen Bilddetails und die Vermeidung von Über- und Unterbelichtungen von herkömmlichen Aufnahmen unterscheiden. Sie entsprechen damit eher der natürlichen Wahrnehmung des menschlichen Auges, das einen viel höheren Kontrastumfang (zwischen hell und dunkel) bewältigen kann, als der Sensor eines Fotoapparates.

Objektive mit Innenfokussierung (IF) bestehen aus einem festen Tubus, der bei der Scharfeinstellung nicht verändert wird. Nur eine einzelne Linse wird verschoben, damit ergibt sich eine sehr schnelle Scharfeinstellung.

Erhöhung oder Absenkung der Bildauflösung. Hierbei werden neue Bildpunkte durch den Vergleich benachbarter Pixel errechnet. Das Ergebnis wirkt meist etwas unschärfer als Bilder, die mit der tatsächlichen oder auch physikalischen Auflösung einer Kamera oder eines Scanners umgesetzt wurden.

Einfügen feiner Druckpunkte im Raster zwischen die Bildpunkte einer Vorlage, um die Bilder von schrägen Linien oder Treppenstufen zu beseitigen

Das Verhältnis zwischen den einzelnen Tonwerten eines Bildes. Ein Bild mit hohem Kontrast besteht fast nur aus schwarzen und weißen Flächen. Einen mittleren Kontrastumfang besitzen Bilder, deren Tonwerte ausgeglichen, dem Original entsprechend, wiedergegeben werden. Bilder mit einem geringen Kontrast nutzten nur einen kleinen Bereich der Tonwertstufen zwischen.

Multi-Coating – spezielles Verfahren bei dem mehrere hauchdünne Lackschichten auf die Frontlinse aufgetragen werden um möglichst wenig Licht zu reflektieren, wir auch MC oder HTMC genannt.

Bezeichnung der Hersteller von Digitalen Kameras, was so viel bedeutet das die Kamera 1 Million oder mehr Bildpunkte besitzt.

Ein sich wiederholendes Störmuster, das durch die Überlappung regelmäßiger Punkt- oder Linienraster entsteht. Solche Moiré-Effekte treten z. B. Aufnahmen feiner Halbtonmuster auf (Ergebnis: Farbsäume). Häufig treten Moiré-Effekte beim Scannen von Zeitungen/Zeitschriften etc. auf. Gute Bildbearbeitungsprogramme haben dazu extra eine Funktion zum Entfernen des Moiré, was aber immer mit einem Qualitätsverlust verbunden ist.

In der Fotografie tritt die Parallaxe bei Sucherkameras auf, in der Form das das Sucherbild nicht mit dem fotografierten Ausschnitt im Nahbereich übereinstimmt. Die meisten Kameras haben daher im Sucher Hilfslinien die den Sucherausschnitt korrigieren.

Das kleinste Element eines digitalen Bildes. Mit diesem Begriff wird ebenso der einzelne Leuchtpunkt (Rot, Grün oder Blau) auf dem Monitor bezeichnet.

Dieses Wort ist aus dem Griechischen abgeleitet (“photo” = das Licht und “graphein” = schreiben oder zeichnen) und bedeutet “Zeichnen mit Licht”.

Pixel per Inch – Anzahl der Bildpunkte pro Inch, die von einem Scanner/Digitalkamera erfasst werden.

Fähigkeit eines Objektiven, feinste Details des Motives in einer Abbildung wiederzugeben.

Oft auch als Tiefenschärfe bezeichnet, bezeichnet Sie den Bereich eines Motives der scharf wiedergegeben wird. Die Schärfentiefe wird von folgenden Faktoren gesteuert:

Brennweite länger kürzer
Blende geöffnet geschlossen
Entfernung nah weit
Schärfentiefe kleiner größer

Das Verhältnis von horizontaler zu vertikaler Größe einen Bildes (KB-Dia 3:2, TV 4:3, HDTV 16:9).

Licht das mit einer Farbtemperatur von 5500 °Kelvin, der spektralen Zusammensetzung des mittleren Tageslichtes entspricht.

Bezeichnung für ein Druckverfahren für Halbtöne. Bei der Thermosublimation werden durch Heizelemente Farbstoffe von einer Trägerfolie abgelöst und auf Papier übertragen. Thermosublimationsdrucker haben eine herausragende Druckqualität und sind wischfest. Typischerweise können diese Drucker (manchmal Herstellerabhängig) Bilder direkt von der Kamera aus drucken.

Änderung der Helligkeitsverteilung in jedem einzelnen Farbkanal

Im Bild sichtbare treppen- oder stufenförmige Absätze anstelle gerader Kanten im (digitalen) Bild. Diese entstehen durch eine geringe Auflösung des Aufnahmemediums oder zu starker Vergrößerung des digitalen Bildes.

Auch Lamellenverschluss: Verschluss der im Kameraobjektiv sitzt, häufig in der Mitte des Objektives, oder direkt hinter dem Objektiv. Er besteht aus einzelnen Lamellen die sich vom Zentrum her öffnen und kehrt beim Schließen wieder in die Ausgangsstellung zurück. Im Gegensatz zum Schlitzverschluss kann bei allen Verschlusszeiten geblitzt werden.

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